1000 Krokusse für die Hofewiese

Biergarten- und Wohlfühlatmosphäre findet der Ausflügler auch wieder an der alten Hofewiese in der Dresdner Heide. Ob als Spaziergang, Wander- oder Radtour – es bieten sich etliche Möglichkeiten auf die große Lichtung zu gelangen. Ein wunderbares Herbstgedicht.

Kennst Du eigentlich noch die Hofewiese? Ja, da sind wir früher immer lang gejoggt oder mit dem Kinderwagen spazieren gegangen! Ist da noch was? So, oder ähnlich haben wir neulich gesprochen. Meine Frau hatte in der Zeitung über die Pflanzung von Krokussen gelesen. Irgendwie fiel uns kein richtiges Ziel für den sonnigen Sonntag ein und da zogen wir diese Option. Bis zur besagten Hofewiese kann man herrlich durch die Dresdner Heide radeln. Vorbei am Fischhaus geht es ordentlich hinauf. Unsere Anusha nahmen wir daher ins Follow-Me. Für Janosch ist das allerdings keine große Hürde mehr. Vorbei an der Försterei, wo man übrigens auch in schöner Umgebung und in Ruhe feiern kann, ging es wieder runter zur Radeberger Landstraße. An der Heidemühle quert man die Straße (Vorsicht! – eine Raserstrecke). Dann geht es auf dem gut ausgebauten Gänsefuß hinauf Richtung Langebrück bis man die große Lichtung erreicht. Und siehe da – es war einiges los. Im Innenhof des Gestüts wurde ein schöner Biergarten unter alten Kastanienbäumen errichtet. Da kommt man wirklich nicht dran vorbei. Wir wollten eigentlich nichts essen, aber der Duft der bratenden Thüringer zog uns einmal mehr durch die Nase. Wir blieben auf ne Wurst und ein Pils/eine Limo. Wer nicht nur 100m zu innerstädtischen Biergärten schlappen will und einen zünftigen Biergartenbesuch mit einem Ausflug/einer Radtour verbinden möchte, sollte hier unbedingt mal ranfahren. Es lohnt sich!
Später pflanzten wir unter tatkräftiger Anleitung von Holger Zastrow noch etliche Krokusse ein. 1000 sollten es an diesem Wochenende insgesamt sein. Im nächsten Frühling wollen wir spätesten schauen, was aus dem Boden sprießt. Ich nehme mal an, dass es vor allem blaue und gelbe Krokusse sein werden – passt ja alles irgendwie zur Philosophie des Hausherrn. Rückzu nimmt man am besten die Strecke entlang der Prießnitz in Richtung Neustadt. Wer sich am Hochseilgarten noch einmal in die Wipfel der Bäume begeben möchte, fährt genau daran vorbei. Wieder zu Hause standen dann auch 30km auf dem Tacho – eine sehr schöne Aktion! Also, fahrt mal hoch… Übrigens, zu Halloween gibt es ein „Fröhliches Gruseln in der Heide“.

Euer Stefan Hilger

–> www.landgut-hofewiese.de

 

No Comment

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weinseliges Radeln an der Mosel
Mein Jerewaner Wohnzimmer

MENU

Back

Share to